Heute bekam ich folgende Email zugeschickt (da die Email nicht persönlich an mich, sondern an alle möglichen Leute, u.a. die Bundeskanzlerin, Herrn Straubhaar, alle möglichen Wirtschaftsforschungsinstitute, etc. adressiert war, gehe ich davon aus, dass Vertrauensschutz nicht gilt, obwohl ich den Namen des Unterzeichners nicht nennen werde):
Sehr geehrter Herr Jakobs,
ich las Ihren Artikel “Die Sehnsucht nach dem neuen Denken” in der Süddeutschen Zeitung vom Freitag, dem 6. July 2012 und Sie können sich sehr glücklich schätzen, sich danach nicht in meiner Nähe befunden zu haben.Dessen gesamter Inhalt ist für mich nicht nachvollziehbar: Gehe ich Recht in der Annahme dass Sie nicht wissen, dass sämtliche die Volkswirtschaft bis heute betreffenden Probleme seit dem Erscheinen des völlig widerspruchsfreien Werkes “Die Natürliche Wirtschaftordnung” im Jahre 1916 als vollständig gelöst zu betrachten sind?
Von den in Ihrem Artikel erwähnten Personen war jedenfalls Adam Smith derjenige mit den mit Abstand wenigsten Denkfehlern hinsichtlich volkswirtschaftlicher Zusammenhänge.
Und behaupten Sie bitte wie geschehen zukünftig nicht mehr dass in Deutschland eine akademische Nachdenklichkeit einzöge! – Akademisch und Nachdenken, wann und wo soll das bisher je einmal zusammengegangen sein? – Ich bin gespannt!
Mit freundlichem Gruß
Es waren noch zwei PDFs von/über Silvio Gsell dabei. Es gibt schon merkwürdige Vögel.
Wer wissen will, warum ich keine Kommentarfunktion in meinem Blog habe, der schaue sich die Kommentare unter diesem Blogeintrag des Wirtschaftsphilosophen an. Ich bewundere diesen übrigens für seinen Langmut.
Um es ganz klar zu machen: free speech, I am all for it. Ganz klar. Nur gibt es auch ein Recht, sich mit bestimmten merkwürdigen Vögeln nicht auseinandersetzen zu müssen. Gott sei Dank! Von diesem Recht mache ich hier Gebrauch.